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KUNST- UND KULTURGESCHICHTE

ART AND CULTURAL HISTORY

 

Anlässlich des Provenienzforschungsprojektes in den Kunstsammlungen Chemnitz von 2013 bis 2015 entstand das Buchmanuskript über die Forschungsergebnisse und die Geschichte der Kunstsammlungen Chemnitz im Nationalsozialismus. Es ist zurzeit noch nicht veröffentlicht:

Sammeln im Nationalsozialismus. Die Erwerbungen von Gemälden und Skulpturen für die Kunstsammlungen Chemnitz - die Vorläufereinrichtungen Städtische Kunstsammlung und Kunstverein "Kunsthütte zu Chemnitz" - im Nationasozialismus 1933-1945 (2015).

 

 


 

Zusammen mit Sylke Steenker, Eichhörnchen begegnet Pelztasse. Eichhörnchen in der Kunst, Rangsdorf  2010, ISBN 978-3-941365-08-7

 

Eichhörnchen in der Kunst. Wer hätte das gedacht! Die Tiermalerin Thilda und ihr Lieblingsmodell Paule, ein Eichkater, entdecken in einem Bostoner Museum auf einem Gemälde ein Flughörnchen an einer goldenen Kette. “Gab es auch in Europa Eichhörnchen als Haustiere?“ Zu ihrem Erstaunen finden sie heraus, dass viele große Maler und Künstlerinnen dem Charme des flinken Tierchens erlagen. Dürer, Rubens, Marc, Oppenheim sind nur einige von vielen, die das “Äffchen unserer Wälder“ darstellten. Das Eichhörnchen ist seit Menschengedenken eines der beliebtesten Tiere unserer Fauna. Es war Sinnbild des Fleißes, aber auch Symbol des Bösen. An langen Winterabenden forschen Thilda und Paule über Eichhörnchen in der Kunst.

Alle Illustrationen von Kai Artinger.

 

Einige Abbildungen aus dem Buch:

 

 

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c                                                                                                                                               

 

 

 

  


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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a Nach John Singleton Copley, Ein Junge mit einem Eichhörnchen (Henry Pelham), 1765; b Nach Michiel Coxcie, Sündenfall, um 1550; c Nach Michiel Coxcie, Sündenfall, Detail; d Nach Albrecht Dürer, Eichhörnchen, 1512; e Nach Abraham Mignon, Detail aus: Früchtestillleben mit Eichhörnchen und Distelfink, um 1669-72; f Nach William Holbrook Beard, Die Tratschbasen (The Gossip), 1890; g Nach Meret Oppenheim, Eichhörnchen, 1969.

 

   


 

DIE KUNSTHALLE BREMEN IM DRITTEN REICH. Eine historische Aufarbeitung, Saarbrücken 2010, ISBN 978-3-639-31646-9

 

Die Kunsthalle Bremen zählt zu den bedeutenden deutschen Kunstmuseen. Doch bis heute ist ihre Geschichte im Dritten Reich weitgehend unbekannt. Dieses Buch zeigt nun auch die Eingebundenheit der Kunsthalle in den NS-Kunst- und Kulturbetrieb. Während im Zentrum der offiziellen Darstellung bisher der Angriff der Nationalsozialisten auf die Besitzverhältnisse des Museums, die Aktion "Entartete Kunst“ und die russische Beutekunst stehen und das Museum  und sein Direktor Emil Waldmann vor allem als "Opfer“ erscheinen, veranschaulicht der Autor , wie sich die Kunsthalle schnell an die neuen Verhältnisse anpasste und ihr Leiter zum funktionierenden Subjekt des NS-Staates wurde. Er belegt mit Dokumenten, wie Waldmann als Sachverständiger für Kunst aus jüdischem Besitz arbeitete, wie er mit dem Bürgermeister SA-Obergruppenführer Böhmcker im besetzten Amsterdam Kunst kaufte, während dort dessen Vetter, Dr. Böhmcker, mit der Organisation der Judenverfolgung begann, und wie Waldmann als Dozent an der von den Nazis gegründeten "Nordischen Kunsthochschule“ in Bremen lehrte. Das Buch fasst die Quellenlage und den Forschungsstand zusammen.

 


 

Paula Modersohn-Becker. Der andere Blick, Berlin 2009, ISBN 9-783786-125969

Paula Modersohn-Becker (1876-1907) gilt als eine der berühmtesten Künstlerinnen Deutschlands. Wirkungs- und Rezeptionsgeschichte ihres Werkes werden im vorliegenden Buch erstmals kritisch verhandelt. Wenn ihre Arbeiten wie Liegende Mutter mit Kind oder das Selbstbildnis als Schwangere heute als Inkunabeln der Frauenemanzipation in Anspruch genommen werden, bleibt eine frühere Rezeption weithin ausgeblendet: Vor 1933 wurden Modersohn-Beckers Arbeiten von völkisch orientierten Bewunderern gesammelt. Größter Verehrer und Sammler war der Bremer Industrielle Ludwig Roselius, ein Unterstützer der Nationalsozialisten. Die Kunst der Moderne lehnte er ab, was ihn jedoch nicht daran hinderte, für seine Modersohn-Becker-Sammlung 1927 ein eigenes Museum zu errichten. Diesem scheinbaren Widerspruch geht der Autor auf den Grund. Er legt keine weitere Künstlerbiografie vor, sondern eine kritische und facettenreiche Darstellung der historisch veränderlichen Wirkung und Beurteilung Modersohn-Beckers.


Diesseits und jenseits von Arkadien. Geothe und Grass als Landschaftszeichner, Kai Artinger (Hg.), Göttingen 2004

 


 

Wortbilder und Wechselspiele. Das Günter Grass-Haus. Forum für Literatur und bildende Kunst, Kai Artinger / Hans Wißkirchen (Hg.), Lübeck 2002

 


 

Prechtls Welttheater. Michael Mathias Prechtl, Bilder und Zeichnungen zur Geschichte und Literatur 1958-2000, Kai Artinger (Hg.), Wolfratshausen 2001

Aufhttp://www.dhm.de/ausstellungen/prechtl/katalog.htm#iv kann eine Präsentation der Ausstellung und Texte angesehen werden.

 

 

Arn Strohmeyer, Kai Artinger, Ferdinand Krogmann, Landschaft, Licht und niederdeutscher Mythos. Die Worpsweder Kunst und der Nationalsozialismus, Weimar 2000

 



Agonie und Aufklärung. Krieg und Kunst in Grossbritannien und Deutschland im Ersten Weltkrieg, Weimar 2000, ISBN 3-89739-125-2



Die Grundrechte im Spiegel des Plakats von 1919-1999, Kai Artinger (Hg.), Deutsches Historisches Museum Berlin, Berlin 2000
Aufhttp://www.dhm.de/ausstellungen/grundrechte/katalog/kann eine Präsentation der Ausstellung angesehen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Egon Schiele, Köln 1999



Von der Tierbude zum Turm der blauen Pferde. Die künstlerische Wahrnehmung der wilden Tiere im Zeitalter der zoologischen Gärten, Berlin 1995 (zugl. Univ. Diss.)